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Personal-Leasing in Österreich

Als wichtige Logistikdrehscheibe, die dank ihrer zentralen Lage ganz Europa miteinander verbindet, bietet Österreich ein großes Geschäftspotenzial für Unternehmen, die ihre Tätigkeit auf den Alten Kontinent ausdehnen möchten. Das Land verfügt über eine weltweit anerkannte Infrastruktur und eine hohe Lebensqualität, was einen äußerst lukrativen Verbrauchermarkt darstellt. Darüber hinaus profitiert Österreich dank seiner Mitgliedschaft in der Europäischen Union von erheblichen regulatorischen Vorteilen.

Personal-Leasing mit der FMC-Gruppe hilft Unternehmen, von den Möglichkeiten des österreichischen Marktes zu profitieren, und zwar zu geringeren Investitionskosten und mit weniger Risiko. Durch die Übertragung der administrativen Verwaltung der Mitarbeiter an die FMC-Gruppe können sich die Unternehmen voll und ganz auf ihre Geschäftsstrategie konzentrieren, um ihre Aktivitäten auf dem österreichischen Markt rasch auszubauen.

Inhalt:

  • Vorteile Personal-Leasing in Österreich
  • Dienstleistungen der FMC Group im Bereich Personal-Leasing
  • Vorteile des österreichischen Marktes
  • Personalbeschaffung in Österreich
    • Mindestlohn und Lohnsumme
    • Sozialbeiträge und Steuern
    • Arbeitszeiten und Überstunden
    • Ferientage
    • Elternurlaub und Krankheitsurlaub
    • Andere Arten von bezahltem Urlaub
    • Kündigungsfrist
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Stephan Dorn FMC Group

Vorteile Personal-Leasing in Österreich

  • Personal-Leasing in Österreich hilft Unternehmen, ihre Expansionskosten zu senken, da sie ihre Tätigkeit auf den österreichischen Markt ausweiten können, ohne eine Tochtergesellschaft vor Ort zu gründen.
  • Unternehmen, die sich für Personalleasing entscheiden, können sehr schnell in den österreichischen Markt eintreten und genießen große Flexibilität. So können sie ihr Geschäftspotenzial im Land messen und bei Bedarf mit minimalen Kosten aus dem Markt aussteigen.
  • Personal-Leasing hilft den Unternehmen, sich voll und ganz auf ihre Wachstumsstrategie zu konzentrieren, während die FMC-Gruppe die administrativen und regulatorischen Verfahren im Zusammenhang mit ihrer Expansion abdeckt.

Dienstleistungen der FMC Group im Bereich Personal-Leasing

  • Auswahl der Kandidaten auf der Grundlage der Anforderungen des Auftraggebers;
  • Rekrutierung der besten Kandidaten nach Zustimmung des Auftraggebers;
  • Verhandlung von Arbeitsverträgen;
  • Zahlung von Steuern und Sozialabgaben gemäß den örtlichen Vorschriften;
  • Verwaltung der Gehaltsabrechnung nach internationalen Standards;
  • Zahlung sonstiger Ausgaben und Zulagen;
  • Überwachung des bezahlten Urlaubs und anderer Leistungen für Arbeitnehmer gemäß den Arbeitsverträgen;
  • Abschluss von Privatversicherungen für Arbeitnehmer zu den günstigsten Tarifen, falls gewünscht;
  • Regelmäßige Kommunikation mit dem Kunden über die Verwaltung seiner Mitarbeiter.

Management- und Berichtsfluss von Arbeitnehmerleasing-Dienstleistungen

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Vorteile des österreichischen Marktes

  • Die geografische Lage Österreichs bietet einen hervorragenden Zugang zu den aufstrebenden Märkten in Mittel- und Osteuropa. Wien ist nur 266 Kilometer von der ungarischen Hauptstadt Budapest und 299 Kilometer von der tschechischen Hauptstadt Prag entfernt. Dank des dichten Autobahnnetzes sind alle Länder Mittel- und Osteuropas leicht zu erreichen. Außerdem kann Österreich dank seiner Mitgliedschaft in der Europäischen Union als Sprungbrett zu anderen Märkten, auch in Westeuropa, dienen.
  • Österreich gehört zu den wohlhabendsten Ländern in der Europäischen Union. Obwohl die österreichische Bevölkerung mit weniger als neun Millionen Einwohnern zahlenmäßig relativ klein ist, verfügt sie über eine erstaunliche Kaufkraft. Das durchschnittliche verfügbare Haushaltseinkommen pro Kopf beträgt 37.001 USD pro Jahr, und etwa 72 % der österreichischen Einwohner im Alter von 15 bis 64 Jahren haben einen bezahlten Arbeitsplatz – weit über dem OECD-Beschäftigungsdurchschnitt von 66 %.
  • Das Unternehmensumfeld in Österreich ist sehr freundlich. Im jüngsten Doing-Business-Ranking der Weltbank rangiert das Land auf Platz 27th weltweit und auf Platz 17th in der Kategorie der OECD-Hocheinkommensländer. Österreich hat derzeit einen Körperschaftssteuersatz von 25 %, der schrittweise auf 24 % im Jahr 2023 und auf 23 % im Jahr 2024 gesenkt werden soll, um Investitionen zu fördern.
  • Die österreichischen Arbeitskräfte weisen ein sehr hohes Produktivitätsniveau auf. In den letzten Jahren hat die österreichische Wirtschaft bemerkenswerte Produktivitätssteigerungen erzielt, die die im Vergleich zu anderen Ländern Mittel- und Osteuropas relativ hohen Arbeitskosten kompensieren. Nach Angaben der EU-Kommission zählt Österreich mit einem Wert von 116,6 % der Bruttowertschöpfung je Beschäftigten zu den Spitzenreitern in der Europäischen Union.
  • Die Austrian Business Agency bietet weitere Informationen über die Vorteile von Investitionen in Österreich.

Personalbeschaffung in Österreich

Mindestlohn und Lohnsumme

  • In Österreich gibt es keinen gesetzlichen Mindestlohn. Der Großteil der Gehälter der Beschäftigten ist durch Kollektivverträge geregelt.
  • Die Gehälter in Österreich werden monatlich gezahlt und müssen bis zum letzten Arbeitstag eines jeden Monats überwiesen werden.
  • In Österreich ist es üblich, 13th und 14th -Monatsprämien zu zahlen. Die Zahlungen erfolgen im Juni und November.

Sozialbeiträge und Steuern

Beiträge der Arbeitgeber
Pension 12.55%
Krankenkasse 3.78%
Arbeitslosigkeitsversicherung 3.00%
Unfallversicherung 1.20%
Beitrag zum Insolvenzsicherungsfonds 0.55%
Insgesamt 21.08%
Beiträge der Arbeitnehmer
Pension 10.25%
Krankenkasse 3.78%
Arbeitslosigkeitsversicherung 3.00%
Insgesamt 17.12%
Einkommensteuer für Arbeitnehmer
Bis zu 11.000 EUR pro Jahr 0.00%
Zwischen 11.001 EUR und 18.000 EUR 20.00%
Zwischen 18.001 EUR und 31.000 EUR 30.00%
Zwischen EUR 31.001 und EUR 60.000 40.00%
Zwischen EUR 60.001 und EUR 90.000 48.00%
Zwischen EUR 90.001 und EUR 1.000.000 50.00%
Ab 1.000.001 EUR 55.00%

 

Arbeitszeiten und Überstunden

  • Die gesetzliche Höchstarbeitszeit in Österreich liegt bei 40 Stunden pro Woche und acht Stunden pro Tag.
  • Überstunden werden mit einem Aufschlag von 50 % auf den regulären Lohnsatz vergütet.
  • Überstunden dürfen nicht länger als vier Stunden pro Tag und acht Stunden pro Woche in mehr als 17 aufeinanderfolgenden Wochen geleistet werden.

Ferientage

  • Arbeitnehmer in Österreich haben nach sechsmonatiger Betriebszugehörigkeit Anspruch auf 25 Tage bezahlten Urlaub pro Jahr.
  • Arbeitnehmer, die 25 Dienstjahre vollendet haben, haben Anspruch auf 30 Tage bezahlten Urlaub pro Jahr.
  • In Österreich gibt es 10 gesetzliche Feiertage:
    • Dreikönigstag: Januarth
    • Ostermontag: Zwischen Ende März und Ende April (verschiebbar)
    • Himmelfahrtstag: Zwischen Anfang Mai und Anfang Juni (verschiebbar)
    • Pfingstmontag: Zwischen Ende Mai und Ende Juni (verschiebbar)
    • Fronleichnamsfest: zwischen Ende Mai und Ende Juni (verschiebbar)
    • Mariä Himmelfahrt: Augustth
    • Nationalfeiertag: Oktoberth
    • Allerheiligen: Novemberst
    • Tag der Empfängnis: Dezemberth
    • Stefans Tag: 26. Dezemberth

Elternurlaub und Krankheitsurlaub

  • Werdende Mütter können bis zu 16 Wochen Mutterschaftsurlaub nehmen, der zu gleichen Teilen in acht Wochen vor und acht Wochen nach der Entbindung aufgeteilt ist. Das Gehalt während des Mutterschaftsurlaubs wird vollständig von der Sozialversicherung gezahlt. Nach Ende des Mutterschaftsurlaubs können die Arbeitnehmerinnen unbezahlten Urlaub nehmen, bis das Kind zwei Jahre alt ist. Während dieses Zeitraums haben die Arbeitnehmerinnen Anspruch auf ein Kinderbetreuungsgeld von 33,88 EUR pro Tag.
  • Väter können innerhalb der ersten zwei Jahre nach der Geburt des Kindes einen Monat unbezahlten Vaterschaftsurlaub nehmen. Die Arbeitnehmer müssen ihren Arbeitgeber mindestens drei Monate vor dem voraussichtlichen Entbindungstermin benachrichtigen, um diesen Urlaub in Anspruch nehmen zu können.
  • Arbeitnehmer in Österreich haben je nach Dauer ihrer Beschäftigung Anspruch auf sechs bis 12 Wochen bezahlten Krankenurlaub pro Jahr. Die Arbeitgeber müssen die Lohnfortzahlung während des Krankenstandes vollständig übernehmen. Benötigt der Arbeitnehmer einen längeren Krankenstand, wird die Lohnfortzahlung von der Sozialversicherung übernommen.

Andere Arten von bezahltem Urlaub

  • Wenn ein Arbeitnehmer ein unmittelbares Familienmitglied verliert oder heiratet, kann er bis zu drei Tage bezahlten Urlaub nehmen.
  • Arbeitnehmer können bis zu zwei Wochen bezahlten Urlaub pro Jahr nehmen, um ein krankes Kind unter 12 Jahren zu betreuen.

Kündigungsfrist

  • Arbeitnehmer, die ihren Arbeitsplatz verlassen wollen, müssen eine Kündigungsfrist von sechs Wochen einhalten, wenn sie noch keine zwei Jahre im Unternehmen sind.
  • Zwischen zwei und fünf Dienstjahren beträgt die Kündigungsfrist zwei Monate.
  • Zwischen fünf und 15 Dienstjahren wird sie auf drei Monate festgesetzt.
  • Zwischen 15 und 25 Dienstjahren wird sie auf vier Monate festgesetzt.
  • Nach 25 Dienstjahren wird sie auf fünf Monate festgesetzt.

Weitere nützliche Informationen

Haftungsausschluss: Die vorstehenden Informationen wurden von uns sorgfältig recherchiert und zusammengestellt, jedoch übernehmen wir keine Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit.