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Business News Türkei Januar 2024

Business

Azelis erwirbt Oktrade

Die Azelis-Gruppe, ein führendes Unternehmen der Spezialchemie- und Lebensmittelzutatenbranche mit Sitz in Belgien, hat 100 % der Anteile an der türkischen Oktrade Kimya A.Ş. erworben. Oktrade, eine Vertriebsfirma für spezielle Inhaltsstoffe für die Körperpflege wurde 2017 gegründet, beschäftigt 12 Mitarbeiter und betreibt ein Anwendungslabor. In den letzten Jahren hatte Azelis in der Türkei schon andere Übernahmen in seinem Sektor getätigt, nämlich Tunçkaya, Ekin Kimya und Tara Kimya.

7 Dez. 2023

BluTV von Warner Bros-Discovery übernommen

Warner Bros-Discovery, einer der weltweit größten Medienkonzerne, hat die gesamten Anteile von BluTV erworben. Das 2015 von der Familie Doğan gegründete BluTV war die erste der mit einheimischem Kapital in der Türkei eingerichteten Streaming-Plattformen, unter denen sie auch die meisten Abonnenten hat. Warner Discovery hatte bereits im Jahr 2021 35 % der BluTV-Anteile erworben.

7 Dez. 2023

Kapazität des Sabiha-Gökçen-Flughafens soll sich verdoppeln

Die 3.540 Meter lange zweite Start- und Landebahn des Flughafens Istanbul-Sabiha Gökçen ist in Betrieb genommen worden. Bei der Einweihung wies Staatspräsident Erdoğan darauf hin, dass der Flughafen im Jahr 2022 31 Millionen Passagiere befördert hat und diese Zahl bis Ende 2023 voraussichtlich 37 Millionen überstiegen haben wird. Die neue Start- und Landebahn wurde mit einer Gesamtinvestition von 970 Mio. US$ fertiggestellt und soll die Verkehrskapazität verdoppeln.

26 Dez. 2023

Projektvolumen der türkischen Bauunternehmen 2023 stark gestiegen

Türkische Bauunternehmen haben im Jahr 2023 Bauaufträge im Ausland im Wert von 27,4 Mrd. US$ übernommen, was einem Anstieg von 39 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Mit einem Projektvolumen von 4,6 Mrd. US$ stand Russland an erster Stelle. An zweiter Stelle kam Rumänien, wo türkische Bauunternehmen Eisenbahn-, U-Bahn- und Autobahnvorhaben mit einem Projektvolumen von 3,6 Mrd. US$ übernommen haben, gefolgt von Turkmenistan und Saudi-Arabien. Wie M. Erdal Eren, der Vorsitzende des türkischen Bauunternehmerverbands, erklärte, habe man Saudi-Arabien als wichtigstes Ziel identifiziert, das seiner Branche ein neues Geschäftspotenzial von 10 Mrd. US$ jährlich biete.

3 Jan. 2024

Politik

Erdoğan besucht Ungarn

Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan hat in Budapest seine Amtskollegin Katalin Novák besucht, bevor er mit Ministerpräsident Viktor Orbán zusammentraf. Anschließend unterzeichneten die beiden Regierungschefs die „Gemeinsame politische Erklärung über die Aufwertung der strategischen Partnerschaft zwischen der Republik Türkei und Ungarn auf die Ebene einer verstärkten strategischen Partnerschaft“. Weiterhin wurde ein 17 Artikel umfassendes Kooperationsabkommen geschlossen, welches verschiedene Bereiche abdeckt.

19 Dez. 2023

Wirtschaft

Türkische Zentralbank hebt Zinssatz weniger stark an

Die türkische Zentralbank hat ihren Leitzins (den einwöchigen Repo-Auktionssatz) von 40,00 % auf 42,50 % angehoben. Wie die Bank erklärte, habe sie das Tempo der geldpolitischen Straffung verringert, da ihrer Auffassung nach die geldpolitische Straffung dem für die Festlegung des Desinflationskurses erforderliche Niveau signifikant nahekommt.

21 Dez. 2023

Mindestlohn um fast die Hälfte angehoben

Die zuständige Kommission hat eine turnusmäßige Erhöhung des Mindestlohns ab Januar 2024 um 49,11% gegenüber dem zweiten Halbjahr 2023 bzw. um 99,87% im Vergleich zum Januar 2023 beschlossen. Der gesetzliche Mindestlohn beträgt nun brutto 20.002,50 TL – davon verbleiben netto 17.002,12 TL – und die Kosten für den Arbeitgeber belaufen sich auf 23.502,94 TL. Anders als in den letzten beiden Jahren gilt der Mindestlohn für das gesamte Jahr bis Dezember, wie es schon seit 2016 der Fall war.

28 Dez. 2023

5,2 % Exportzuwachs im November

Im November 2023 verzeichnete die türkische Wirtschaft eine Zunahme der Exporte um 5,2 % auf 23,0 Mrd. US$. Gleichzeitig gingen die Importe gegenüber dem Vorjahresmonat um 5,7 % auf 28,9 Mrd. US$ zurück. Dadurch verringerte sich das Handelsbilanzdefizit im selben Zeitraum um 32,6 % auf 5,9 Mrd. US$. Im November war Deutschland mit 1,8 Mrd. US$ weiterhin wichtigster Exportpartner der Türkei, gefolgt von den VAE (1,4 Mrd. US$) und dem Irak (1,3 Mrd. US$). Mit 3,6 Mrd. US$ blieb China führend bei den Einfuhren in die Türkei, vor der Russischen Föderation (3,5 Mrd. US$) und Deutschland (2,4 Mrd. US$).

29 Dez. 2023

Inflation nimmt weiter zu

Im Dezember 2023 sind die Verbraucherpreise in der Türkei gegenüber dem Vormonat um 2,93 % gestiegen, wobei der VPI um 64,77 % höher lag als vor einem Jahr. Den größten monatlichen Preisanstieg gab es bei Freizeit und Kultur (5,30 %), gefolgt vom Wohnen (4,97 %). Von den wichtigsten Warengruppen verbuchten Bekleidung und Schuhe (-1,33 %) sowie der Verkehr (-0,14 %) einen Preisrückgang. Die größte jährliche Teuerung verzeichneten wie bisher Hotels, Cafés und Restaurants (93,24 %). Der Index der inländischen Erzeugerpreise stieg gegenüber dem Vormonat um 1,14 % und im Jahresvergleich um 44,22 %.

3 Jan. 2024

Arbeitslosenquote leicht gestiegen

Im November 2023 waren in der Türkei etwa 3.116.000 Personen im Alter von 15 Jahren und älter arbeitslos gemeldet. Die saisonbereinigte Arbeitslosenquote lag bei 9,0 % und damit 0,4 Punkte höher als im Vormonat, aber 1,1 Punkte niedriger als vor einem Jahr. Die Erwerbsquote betrug insgesamt 52,9 %; bei der weiblichen Bevölkerung waren es 35,5 %.

10 Jan. 2024

Geringfügige Zunahme der Industrieproduktion

Der Index der türkischen Industrieproduktion ist im November gegenüber dem Vorjahresmonat um 0,2 % gestiegen, wobei das verarbeitende Gewerbe lediglich 0,1 % Zuwachs verbuchen konnte. Die höchsten Zunahmen in der Kategorie des verarbeitenden Gewerbes gab es in den Güterabteilungen „sonstige Transportmittel“ (42,2 %), „Reparatur und Installation von Maschinen und Ausrüstungen“ (31,8 %) sowie „Unedle Metalle“ (14,6%). Die größten Rückgänge waren hingegen in den Güterabteilungen „Datenverarbeitungsgeräte, elektronische und optische Erzeugnisse“ (-29,1 %), „Druckereierzeugnisse und Vervielfältigung von bespielten Ton-, Bild- und Datenträgern“ (-23,5 %) sowie „Leder und Lederwaren“ (-19,5 %) zu verzeichnen.

10 Jan. 2024

Moody’s stuft Ausblick der Türkei hoch

Die Ratingagentur Moody’s hat die Kreditwürdigkeit der Türkei bei B3 belassen, ihren Ausblick jedoch von stabil auf positiv geändert. Die Agentur begründete dies damit, dass „die Gesamtinflation in naher Zukunft zwar weiter ansteigen dürfte, es aber Anzeichen für eine beginnende Wende der Inflationsdynamik gibt, was darauf hindeutet, dass die Geldpolitik wieder an Glaubwürdigkeit und Wirksamkeit gewinnt.“

13 Jan. 2024

Monatsdaten im Überblick

Monat Jan 24

Wirtschaftswachstum

Wirts Jan 24

Inflation

Inf Jan 24